Oktopussalat
Dieser Salat ist eines der effizientesten Gerichte wenn man das Aufwands-Eindruck-Schinde-Verhältnis zugrunde legt. Er kommt sowohl als Vorspeise als auch als Bestandteil eines Buffets sehr gut an, und dabei ist er total einfach zuzubereiten.
Weiterlesen Kalbssteaks mit Calvados-Sauce und Rosmarin-Äpfeln
Angeregt durch einige Restäpfel im Kühlschrank und durch lamiacucina's Kalbssteaks an Calvadosrahmsauce lege ich hier nun meine Variante vor.
Die Äpfel werden mit frischem Rosmarin kombiniert und mit etwas Calvados flambiert (meine pyrotechnische Ader ist wieder mal durchgekommen). Sie sehen auf dem Foto zwar eher wie Kartoffeln aus, das mag aber daran liegen, dass ich sie eher kurz gegart habe, da mir wichtig war, dass sie noch etwas Biss haben.
Ein schönes, fruchtiges Herbstgericht. Dazu passt Reis mit Zwiebeln und Geflügelbrühe.
Weiterlesen Schoko-Mandel-Trüffel
Allerorten fängt die Weihnachtsbäckerei an. Weihnachtszeit bei uns zu Hause heißt Pralinenzeit.
Zum Warmwerden hat die Pralinenmeisterin die diesjährige Saison mit einer Kreation aus der Zeitschrift Schrot & Korn begonnen: Schoko-Mandel-Trüffel.
Wer kann da schon nein sagen?
Weiterlesen St. Petersfisch auf Wasabi-Wirsing
Das Frustierende am St. Petersfisch ist, dass selbst wenn man ein großes Exemplar für viel Geld kauft, nur relativ wenig Fleisch übrig bleibt (auf dem Foto unten sieht man die Dimensionen). Aber immerhin kann nach dem Auslösen der Filets aus den sogenannten Abfällen noch einen Fischfond herstellen.
Der Fisch nach dem Auslösen der Filets. Seine Länge (Maul- bis Schwanzspitze) beträgt ca. 50 cm.
Als Beilage gibt es Wirsing, der zunächst ziemlich traditionell zubereitet wird. Seinen Kick bekommt er dann im Sinne eines japanisch-deutschen Joint-Ventures durch die Zugabe von etwas Wasabi, wodurch er eine frische, pikante Note erhält. Mit dem Wasabi sollte man aber vorsichtig sein, da seine Schärfe nicht alles überlagern darf.
Dazu passen sehr gut Salzkartoffeln und eine klassische Weißwein-Sahne-Sauce.
Weiterlesen Boeuf Stroganoff
Nachdem es unlängst bei Cucina Casalinga einen Beitrag über Boeuf Stroganoff gab, habe ich diesen Klassiker der - wie Wikipedia weiß - russischen Küche auch mal wieder zubereitet.
Bei uns gibt es allerdings immer die Bioleksche Variante aus des Meisters allererstem Kochbuch. Darin sind - anders als bei Cucina Casalinga - auch Gewürzgurken und Tomaten enthalten. Als Beilage ist Kartoffelpüree sehr zu empfehlen.
Falls wider Erwarten doch etwas übrig bleiben sollte, kann man es am nächsten Tag aufwärmen und zusammen mit einem schönen Vollkornbrot genießen (siehe Bild).
Weiterlesen Selbstversuch über das Schließen der MuschelnIn der von mir sehr geschätzten Rubrik "Stimmt's?" der Zeit wurde jüngst ein auch für uns Hobbyköche sehr interessanter Sachverhalt untersucht. Es ging um die Frage, ob Muscheln, die nach dem Kochen noch geschlossen sind, wirklich ungenießbar sind. Und natürlich sind sie genießbar! Das hat ein australischer Meeresbiologe und Muschelliebhaber in einem aufopferungsvollen Selbstversuch durch den Verzehr von 30 (!) Chargen Muscheln herausgefunden.
Immerhin, diese Erkenntnis wird sicher auch in den heimischen Hobbyküchen den Muschelausschuss reduzieren, und das spart Geld. Wir haben schließlich Krise ...
P.S: Welcher Menge an Muscheln eine Charge entspricht, konnte ich allerdings bisher nicht herausfinden.
Weiterlesen Marinierte Rote Bete
Ich kann nicht verstehen, warum so viele Leute keine Rote Bete mögen. Viele sagen, sie schmecke dumpf und erdig. Vielleicht ist das eine Frage der Zubereitung.
In diesem Rezept wird Rote Bete mit einer frischen, fruchtigen Marinade zubereitet. Das schmeckt so lecker, dass vielleicht sogar Rote-Bete-Nicht-Möger schwach werden.
Weiterlesen Tapetenwechsel
Zugegebenermaßen sind in diesem Blog in letzter Zeit nicht allzu viele neue Beiträge veröffentlich worden. Das lag allerdings nicht daran, das der Betreiber zu faul war, sondern das Content Management System ist auf die neueste Version (jetzt Drupal 6.6) aktualisiert worden, und das hat doch einige Zeit gekostet. Notwendig geworden war dies, da die alte Version - zumindest laut Aussage des Webspace-Providers - nicht mehr auf den aktuellen MySQL-Versionen läuft und somit der Provider sein System nicht aktualisieren kann.
Dann lieber - auch wenn es mit viel Arbeit und Nervenverlust verbunden ist - baldmöglichst auf die aktuelle Version umsteigen. Und wenn schonmal die ganze Arbeit anfällt, dann am besten gleich noch einen Tapetenwechsel, also das Design der Site überarbeiten (hoffentlich gefällt's).
Ab jetzt wird es hier also wieder häufiger neue Rezepte geben.
Weiterlesen Penne mit Karotten-Kürbis-Sauce
Was macht man, wenn man Kürbis- und Karottenreste zu verwerten hat? Vielleicht dieses Gericht! Durch den Orangensaft hat es einen frischen, fruchtigen Touch.
Weiterlesen Elefantenfischfilet mit Kürbisrisotto und Pilzen
Mal ehrlich: Wer außerhalb aquaristischer Fachzirkeln hat schon jemals etwas über Elefantenfische gehört? Ich zumindest nicht, und daher habe ich vermutlich ziemlich sparsam geschaut als der Fischhändler neulich (ich habe anscheinend einen etwas unschlüssigen Eindruck gemacht) zu mir sagte: "Na, heute mal einen schönen Elefantenfisch? Haben wir sonst nicht.".
Nachdem er mir weiter versichert hatte, dass der Fisch ein schmackhaftes, festes Fleisch und - so wie der Seeteufel - nur eine große Mittelgräte habe, griff ich zu. Der Fisch war ca. 40 cm lang, hat keine Schuppen, eine metallisch glänzende silberig-gräuliche Haut und vorne am Maul einen kleinen Rüssel (daher vermutlich der Name).
Wikipedia weiß über Elefantenfische, dass sie in afrikanischen Flüssen leben und - immerhin - von allen Knochenfischen das größte Kleinhirn haben.
Ich habe mich schließlich dazu entschieden, den Fisch passend zur Jahreszeit mit Kürbisrisotto und Pilzgemüse zuzubereiten.
Zerlegen ließ sich der Fisch einfach und schnell: Kopf ab, Schwanz ab, Bauch- und Rückenflossen ab und dann filetieren.
Und in der Tat hat sich der Fisch als sehr schmackhaft herausgestellt. Auch die Kombination mit Kürbis und Pilzen war sehr lecker.
Fazit: Manchmal lohnt es sich, auf seinen Fischhändler zu hören.
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